Gutachterverfahren – Wohnpark Kemnath

Im Rahmen eines geladenen Verfahrens sollten verschiedene städtebauliche Ideen zur Entwicklung eines größeren Baufelds am Rand der Kemnather Innenstadt entwickelt werden.
Das Baufeld erhält zur Amberger Straße einen baulichen Abschluss in Form eines viergeschossigen Riegels. Drei würfelförmige Stadtvillen bestimmen den westlichen Rand. Sie sind so ausgerichtet, dass aus allen Wohneinheiten eine Sichtbeziehung zum Naturdenkmal Rauher Kulm besteht. Das Wohnquartier erhält ein quartiersübergreifendes Wegenetz. Der gesamte Innenbereichs des Wohnquartiers wird als durchgrünte Erlebnisfläche verstanden. Entlang des Weges gibt es verschiedenen „Stationen“ mit unterschiedlichsten Angeboten wie z.B. einem Schachbrett, einem Boulefeld, einem Spielplatz oder einer Boulderwand, einem Badeponton im Wasser. Angebot ab. Alle Wohneinheiten verfügen über Tiefgaragenstellplätze mit jeweils vorgelagerten Abstell- und Werkstatträumen. Die Gebäude sollen im KfW 70 Standard errichtet werden. Hierfür ist die geothermische Nutzung des Grundwassers angedacht. Über Förder- und Schluckbrunnen soll der vorhandene Wasserhaushalt optimal ausgeschöpft und der Primärenergiebedarf deutlich gesenkt werden. Zur Erzielung eines hohen Energiestandards ist auch der Einbau von kaskadenartig geschalteten Luftwärmepumpen sowie der Einsatz eines BHKWs angedacht.

Wettbewerbe und Gutachten, Wohnhäuser und Wohnungsbau